Rezepte:

 

1. Canapés:

 

Das soll kein anmaßender Versuch sein vorzugeben, wie man Canapés macht, sondern nur die Mitteilung eines Erfahrungswertes, der in einem guten Preis/Leistungsverhältnis funktioniert.

 

Mengen-Angaben sind auf die Verhältnisse "Der Hummel" zugeschnitten, sodass dabei 5 der Silbertablette für Canapés verwendet werden können. Während 1 rundes Silbertablett möglicherweise noch für Käsespieße verwendet werden kann.

 

Zutaten:

  • 4 Ciabatta Stangenbrote
  • 1  Packung Frischkäse mit Kräutern
  • 1 Packung 200g Schwarzwälder Schinken
  • 1 Packung 400g Butter- oder Edamer Käse
  • 1-2 Köpfe (von der Größe abhängig) Spezialsalate (Eichblatt und/oder Lollo Rosso)
  • etwas frischen Schnittlauch

Ciabatta Stangenbrote in ca. 2 cm Scheiben schräg aufschneiden. Mit Frischkäse bestreichen. Dann ein Blatt oder einen Teil eines Blattes von dem Spezialsalat darauflegen (Salat vorher möglichst in warmem Wasser waschen, damit die enthaltenen Bitterstoffe entzogen werden - gut abtropfen lassen). Über den Salat wird dann eine Schinken- oder Käsescheibe gelegt. (Den Schinken und Käse noch in der Packung einfach halbieren - dann ist die Größe ideal). Einige Brote nur mit Frischkäse servieren, dafür den Frischkäse dicker auftragen. Schließlich die Canapés vermischt auf den Silberplatten verteilen und am Ende mit feingeschnittenem Schnittlauch überstreuen.

Idealerweise hat man auch noch vegane Leberwurst oder Humus oder eine andere vegane Alternative. Wenn nicht, ist es besser 2 Packungen Frischkäse zu kaufen oder einen veganen Aufstrich, um genug Brotbelag zu haben. Platten mit Klarsichtfolie abdecken und in der vorgesehene Kiste übereinander stapeln.

 

Falls Käsespieße angeboten werden (der Verein besitzt dekorative Spieße), einfach einen jungen Gouda oder Emmentaler in ca. 2 cm Würfel schneiden und mit roten Weintrauben oder Cocktail Tomaten auf einem Spieß fixieren.  Das runde Tablett ist als kleinstes das Geeignetste dafür.

 

Möglicherweise noch Brotchips in den Körbchen aus der Catering Kiste servieren.

 

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2. Humus:

 

Zutaten:

 

Menge für 25 Personen. Für diese Menge bedarf es natüriich eines gesellschaftlichen Anlasses oder sie muss entsprechend dividiert werden.  Der Humus lässt sich aber auch 1-2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

  • 500 g Kichererbsen
  • 100 g Tahini
  • 1+1/4 Zitronen
  • 100 l Olivenöl
  • 3/4 EL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 EL Salz
  • Natron (ein gestrichener Teelöffel pro Liter Wasser)

Kichererbsen über Nacht einweichen. Einweichwasser weggießen. Ungesalzen mit Natron kochen bis sie weich sind und abkühlen lassen. Es sollte am Ende so viel Wasser im Topf sein, dass die Kichererbsen knapp bedeckt sind.

Etwas von dem Kochwasser in eine Schüssel abgießen und beiseite stellen (es dient als Backup um dem Humus später die perfekte Konsistenz zu geben), den größten Teil des Kochwassers im Topf lassen.

Alle Zutaten in den Topf geben und mit dem Pürierstab mixen. Eventuell das zurückgestellte Wasser dazugeben. Nachschmecken.

 

Man kann auch einige der gekochten Kichererbsen vorher beiseite stellen und zum Dekorieren verwenden. Zum Garnieren eignen sich auch darüber gestreute, gehackte Petersilie und Paprikapulver.

 

Beliebt ist es auch Knoblauch zuzufügen und es mit dem Pürierstab mitzumixen. Sollte aber gegart sein, weil es sonst die Zutat ist, die am schnellsten verdirbt.

 

P.S. Das Rezept zum Ausdrucken stammt von einem Vipassana Meditations-Kurs. Kann ich aber empfehlen und habe es verschiedenlich so nachgekocht.

 

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3. Vegetarische Leberwurst:

 

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 Hefe Würfel
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 80 g Grünkern
  • 1/2 TL Apfelessig
  • 100 g Butter
  • 2 TL Kräutersalz
  • EL Majoran
  • 1/3 TL Picata
  • !/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Thymian

Zubereitung:

 

Die Gewürze mischen, dabei die Trockenkräuter in den Händen reiben, damit das Aroma herauskommt.

Zwiebeln und Knoblauch in Würfel schneiden, je nachdem wie grob sie die Leberwurst haben wollen.

In der Hälfte der Butter (50g) Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Hefe hineinbröseln, Gwürze dazugeben, und gut verrühren. Grünkern fein mahlen (das bietet jeder Bio Laden an), unterrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen. Apfelessig dazugeben, die Masse so lange rühren, bis sie sich zu einem Kloß formen lässt.

Dann die restlichen 50 g Butter unterheben.

Abkühlen lassen.

 

Persönliche Anmerkungen: Ich habe das Rezept in der Regel in der dreifachen Menge zubereitet und dann 250 g freigemahlenen Grünkern verwendet (kann man in jedem Bioladen mahlen lassen). Auch bin ich ansonsten frei mit dem Rezept umgegangen. Picata hatte ich nicht. Stattdessen verwendete ich Piment, Galgan und Ayurvedasalz (Schwefelsalz). In der Regel habe ich die Butter gegen Magarine ausgetauscht. Manches, wie das Reiben der Kräuter halte ich für etwas übertrieben (ich habe das Rezept aber brav wiedergegeben). Das Ergebnis kam immer sehr gut an. Bei einer verdreifachten Menge braucht man natürlich ein Event, dass es sich lohnt.

 

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Vegetarische Leberwurst
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